Kontaktstelle für Menschen
mit Behinderung

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Reportage über den Familienunterstützenden Dienst bei Gemeinsam e.V. Teil 2/3

Soest, 19.10.20

Über Fußball spielen und Fenster putzen

Im letzten Teil haben wir ein Ehepaar besucht, welches beim Familienunterstützenden Dienst von Gemeinsam e.V. - einer Kontaktstelle für Menschen mit Behinderung- arbeitet. In diesem Teil besuchen wir zwei Familien, die dieses Angebot- welches über die Pflegekasse abgerechnet werden kann- in Anspruch nehmen. Der Familienuntersützende Dienst bietet Entlastung für pflegende Angehörige. Die Unterstützung kann sowohl im Rahmen einer Freizeitbegleitung, als auch durch Hilfe im Haushalt stattfinden und gestaltet sich von Fall zu Fall ganz individuell.

Nur 5-Minuten Ruhe

In Warstein besuchen wir die Eltern von Leon (12), Maxi (16) und Anna (13), die dort in einem hübschen Haus am Waldrand leben. Die Kinder sind noch in der Schule, Frau S. empfängt uns, sie selbst sei eigentlich jetzt auch noch auf der Arbeit- hat für unser Gespräch heute allerdings ein wenig eher Feierabend machen können. Zwei Katzen – Louis und Millie- gesellen sich zu uns und möchten gekrault werden.

Frau S. fängt an zu berichten: ,,So ruhig wie jetzt werden Sie es hier zu anderen Uhrzeiten nie erleben. Allerdings ist dies auch die Zeit, in der ich normalerweise arbeiten bin”. Früher habe Sie auch nachmittags gearbeitet. ,,Eigentlich war es auch mein Wunsch, wieder ein bisschen mehr zu arbeiten, wenn die Kinder älter werden. Aktuell ist dies aber eher nicht wahrscheinlich. Maxi und Anna sind in einem Alter, in dem sie sich gut selbst beschäftigen können und auch Mal alleine zu Hause bleiben können, wenn ich zum Beispiel einkaufen gehe.” Frau S. zeigt auf ein Bild an der Wand- ein gesunder, etwas schelmisch blickender Junge. Das Bild zeigt Leon, den jüngsten der drei Kinder. Auch er wäre jetzt mit zwölf schon in einem Alter, in dem er zwischendurch gut alleine bleiben könnte.

Leon hat allerdings ADHS und leidet unter anderem auch unter einer Agressionsstörung. Im Alltag bedeutet dies für die Familie eine enorme Einschränkung. Leon kann nicht alleine bleiben, er kann Gefahren nicht einschätzen, sein eigenes Verhalten ist für die Familie nicht einschätzbar. Verabredungen mit Freunden sind extrem selten, es ist schwierig für ihn Freundschaften aufzubauen und zu halten. Ständig ist etwas kaputt, was wir dann ersetzen oder reparieren müssen. Selbst die Großeltern trauen sich nicht zu, Leon für einige Stunden zu betreuen. ,,Im Prinzip leisten wir hier eine enorm kräfteraubende 24 Stunden Betreuung.”, so Frau S.

Als die Ärtzte ihnen zum ersten Mal den Ratschlag gaben, einen Pflegegrad zu beantragen und sich nach weiterer Unetrstützung umzusehen, hielt das Ehepaar S. diese zunächst für verrückt. ,,Wir kamen uns vor wie Heuchler, schließlich ist Maxi auf den ersten Blick ja kerngesund.” Eines Abends, als sie wieder Mal am Ende ihrer Kräfte waren, beschloss Familie S. dann allerdings doch den Antrag auszufüllen. ,,Mittlerweile haben wir es akzeptiert und sind wirklich dankbar für die Unetrstützung. Und nur weil man Leons Krankheit nicht sieht, heißt es ja nicht, dass sie nicht da ist.” , sagt Frau S.

Es kommt nun einmal die Woche- freitagsnachmittags- eine FUD-Kraft nur für Maxi. Jan ist Student und meistens gehen die beiden zusammen auf den Fußballplatz. Frau S. berichtet: ,,Die Termine tun Maxi richtig gut. Jan kann gut mit Maxi umgehen.” Aber auch für den Rest der Familie sei es eine Bereicherung. ,,Sie werden es sich nicht vorstellen können, aber als Jan vor zwei Jahren das erste Mal da war, sind mein Mann und ich einfach nur um die Ecke in die Bäckerei gegangen und haben einen Kaffee getrunken- es war einer der Besten Kaffees meines Lebens! Seit 10 Jahren schon hatten wir bis zu diesem Zeitpunkt keine fünf Minuten für uns. Mittlerweile unternehmen Herr und Frau S. freitags immer schöne Dinge wie zum Beispiel einen Kinobesuch. Aber auch die anderen beiden Kinder genießen die Ruhe, in der sich nicht alles nur um ihren Bruder dreht.

 

So viel Unterstützung wie nötig- so wenig wie möglich

Wir besuchen David S., einen jungen Rollstuhlfahrer, im Lippetal. Er lebt alleine in einer schönen drei Zimmer Wohnung. ,, Im Haushalt schaffe ich eine Menge alleine. Das gehört ja auch dazu, wenn man irgendwann von zu Hause auszieht. Für andere Dinge habe ich mir selbst Hilfsmittel überlegt, ich habe zum Beispiel einen Staugsauberroboter und eine selbstgebaute Wischkostruktion.” Alles könne er im Haushalt auf Grund seiner Beeinträchtigung aber leider nicht. Daher bekommt David einmal die Woche Unterstützung von Frau Reller. Diese gleicht im Haushalt aus, was David alleine nicht schafft. Sie wischt zum Beispiel die Ecken und putzt die Fenster. ,,Ich schätze Frau Reller sehr, wir haben über das letzte Jahr hinweg eine kleine Freundschaft aufgebaut. Sie hilft mir im Haushalt und hat auch oft gute Tipps.” Dadurch, dass Gemeinsam ein relativ kleiner Träger ist, kommt jede Woche die gleiche Person. Das wisse er besonders zu schätzen sagt David: ,, So ist immer Zeit für eine kleine Unterhaltung und Frau Reller weiß mittlerweile gut, was ich selber erledigen möchte und wobei ich etwas Hilfe brauche. Und auch ich kann darauf achten, dass ich zum Beispiel Putzmittel kaufe, die sie gern benutzt.”

 

In den nächsten Wochen stellen wir hier die Koordinatoren des Familienunterstützenden Dienstes und deren Aufgaben vor.

 

Interessierte erreichen uns für nähere Informationen unter: 

Kontaktstelle für Menschen
mit Behinderung

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Ansprechpartner für den Familienunterstützenden Dienst sind: Frau Brockhoff, Frau Peters und Frau Saalfeld

 

JanK

David S. aus dem Lippetal hat schon einige fleißige Haushaltshelfer wie seinen Staubsaugerroboter-

es geht ihm allerdings nichts über Frau Reller die ihn einmal wöchentlich im Haushalt unterstützt! 

 

Reportage über den Familienunterstützenden Dienst bei Gemeinsam e.V. Teil 1/3

Die eigenen Kinder aus dem Haus- und nun?

Ein Ehepaar aus Soest arbeitet im Familienunterstützdenden Dienst bei Gemeinsam e.V.

 Markus (54) und Angelika (52) wohnen in einer gemütlich eingerichteten Wohnung am Stadtrand von Soest. Die beiden sind Mitarbeiter des Familienunterstützenden Dienstes von Gemeinsam e.V. - einer Kontaktstelle für Menschen mit Behinderung. Der Familienuntersützende Dienst bietet Entlastung für pflegende Angehörige. Die Unterstützung kann sowohl im Rahmen einer Freizeitbegleitung, als auch durch Hilfe im Haushalt stattfinden und gestaltet sich von Fall zu Fall ganz individuell. Wir wollen mehr über diese Arbeit erfahren und besuchen die beiden zum Gespräch zu Hause.

 Die beiden begrüßen uns offen und man fühlt sich durch die herzliche Art der beiden direkt willkommen. Markus ist hauptberuflich als Buchhalter in einem großen Unternehmen tätig und Angelika ist nach ihrer Ausbildung zur Einzelhandeslkauffrau erstmal zu Hause geblieben. Mit vier Kindern, Hund und Haushalt bedeutete dies viele Jahre einen 24-Stunden Job für die unternehmungslustige Frau. ,,Ich liebe es, Leben um mich herum zu haben, Dinge zu unternehmen, den Haushalt zu schmeißen und ein offenes Ohr zu haben. Nachdem die Kinder aus dem Haus waren, war dies zunächst eine ziemliche Umstellung für mich. Durch Zufall wurde ich dann vor etwa zwei Jahren durch eine Freundin auf Gemeinsam e.V. aufmerksam. “

Angelika zögerte nicht lange und rief bei Gemeinsam e.V. an. Nach einem kurzen Telefonat wusste sie: Für diesen Job brauch sie keine besondere Ausbildung als Einstellungskriterium, es käme vielmehr auf ihre Persönlichkeit an. Kann sie offen auf Menschen zugehen? Mit ihnen einen schönen Ausflug unternehmen? Ist sie verantwortungsbewusst? Kann sie im Haushalt unterstützen? Für alles weitere gibt es Schulungen und enge Reflexionsgespräche mit den Koordinatoren. Sie entschied sich daraufhin, zu einem persönlichen Treffen mit Lea Brockhoff, Koordinatorin im Familienunterstützenden Dienst von Gemeinsam e.V., zu gehen.

Nach dem persönlichen Gespräch wusste Angelika, dass es das ist, was sie machen möchte: ,,Die Vielfältigkeit von Unterstützung im Haushalt, Unternehmungen, Gesprächen und die Individualität der einzelnen Fälle klang total interessant. Am liebsten wäre ich direkt gestartet. Doch die Koordinatoren schauen zunächst, wer zu wem passt. Nach zwei Wochen stand dann endlich fest, dass ich mit einer Teilzeitstelle in insgesamt 6 verschiedenen Familien eingesetzt werden. Zwei der Familien unterstütze ich im Haushalt, bei den anderen spiele ich etwas oder unternehme etwas um die Familien zu entlasten und ihnen einen Freiraum für sich selbst zu verschaffen.

Ich kann mich noch gut an meinen ersten Tag erinnern, dort war ich in einem Haushalt eingesetzt, in dem das Kind schwer mehrfachbehindert ist und beatmet werden muss, ich war erst etwas aufgeregt, als ich dann aber in meinem Element war und geputzt habe, habe ich gemerkt, wie viel es Mutter und Kind bedeutet hat, einfach mal zusammen zu spielen und zu lachen. Am Ende konnte ich die Dankbarkeit der Mutter richtig spüren. Seit dem bin ich einmal die Woche dort. Für das Kind alleine zuständig zu sein, würde ich mir nicht zutrauen, aber das erwartet auch niemand von mir."

Markus betreut einen Jungen Mann mit geistiger Behinderung mit dem er einmal in der Woche etwas unternimmt. Er lächelt, wenn er von seiner Nebentätigkeit erzählt, für die er etwa 6 Stunden im Monat aufbringt:

,,Weil der Junge den ich betreue- Robin- so ein großer Fußballfan ist, waren wir im letzten Jahr zusammen im Stadion. Für Robin war es das erste Mal im Stadion. Das war wirklich ein besonderer Tag an den ich mich gerne zurückerinnere. In diesem Jahr wollten wir dies eigentlich wiederholen, aber auf Grund von Corona haben wir es lieber auf das nächste Jahr verschoben. Dafür haben wir viel in der Natur und draußen unternommen.” So wie Markus berichtet, kann man zunächst gar nicht glauben, dass er zunächst skeptisch war, ob dies das Richtige für ihn ist, als seine Frau Angelika dies vorschlug. ,,Ich war mir echt unsicher, ich unternehme ja wirklich gerne Dinge und mag es sehr, andere zu unterstützen. Allerdings wusste ich nicht, ob ich dem gewachsen bin. Das habe ich im persönlichen Gespräch mit Lea Brockhoff dann auch einfach so gesagt. Letzendlich hat sie mir dann die Scheu etwas genommen. Durch die Gespräche und Schulungen fühle ich mich nun viel sicherer.”

 

In der nächsten Wochen stellen wir hier zwei Familien, die durch den Familienunterstützenden Dienst begleitet werden, sowie die Koordinatoren des Familienunterstützenden Dienstes vor.

 

Interessierte erreichen uns für nähere Informationen unter: 


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 Ansprechpartner für den Familienunterstützenden Dienst sind: Frau Brockhoff, Frau Peters und Frau Saalfeld

JanK

Isolation statt Inklusion - Beitrag aus dem Soester Anzeiger

 Seite Inklusion

Ferienangebot GEMEINSAM e.V. 2020

Wir sind ein gemeinnütziger Verein, der sich zweckmäßig für barrierefreie Freizeiten und Angebote für Menschen mit Behinderungen einsetzt und seit 1988 im Kreis Soest ansässig ist. Es werden Kinder, Jugendliche und erwachsene Menschen mit allen Formen der Behinderungen und ihre Familien in den Bereichen Freizeit, Bildung, Familienunterstützung und durch Begleitung in Schule und Alltag unterstützt.


Ferien bei GEMEINSAM e.V. ist eigentlich Reisezeit – mit den Freunden losfahren, neues entdecken, neue Städte und Orte kennenlernen, am Meer liegen und zwei Wochen lang die Seele baumeln lassen, während die Familie die Zeit zur Entlastung nutzt.

Doch in diesem Jahr ist alles anders – auch uns und unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer hat die Corona Pandemie kalt erwischt. Wir mussten all unsere Reisen absagen.

Unsere Teilnehmer*innen sind Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Behinderungen. Sie alle sind in dieser Zeit doppelt betroffen. Heilpädagogische Kindergärten, Förderschulen und Werkstätten für Menschen mit Behinderungen, aber auch die notwendigen Therapien und Entlastungsangebote sind seit März weg gefallen. Die pflegenden Angehörigen sind mit Betreuung, Pflege, Förderung und dem eigenen (Arbeits-) Alltag nach der langen Zeit massiv be- und überlastet.

Die Ferienfreizeiten bei Gemeinsam e.V. sind für Familien und Teilnehmer*innen jedes Jahr eine wichtige Auszeit. Diese fällt jetzt zusätzlich weg.

In den Kontakten mit den Familien nehmen wir wahr, wie sehr die Situation während der Coronazeit die Pflegenden und auch Pflegebedürftigen belastet. Gerade diese Gespräche haben uns ermutigt auch kurzfristig nach neuen Wege zu suchen und an kreativen Lösungen zu arbeiten, die Entlastung für die Familien erbringen sollen.

Wir lassen uns nicht unterkriegen! Wir werden uns den Sommer nach Hause holen und möchten ein mehrwöchiges Ferienspaßprogramm für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Behinderungen auf die Beine stellen.

Je nach Bedarf und finanziellen Möglichkeiten werden in zwei bis vier Wochen in den Sommerferien von montags bis freitags morgens und nachmittags Aktionen statt finden, an denen jede und jeder teilnehmen kann. Denn Spaß und gemeinsame Zeit können wir auch zu Hause haben!

Es wird kreative Angebote geben, wir werden Lagerfeuer veranstalten, der Sport wird nicht zu kurz kommen, aber auch Klön – und Bingo - Nachmittage werden mit zu unserem Programm gehören. Wir planen kleinere Ausflüge in die Umgebung, zum Beispiel an den Möhnesee, in den Maxipark oder zu waldpädagogischen Angeboten.

Mittags wird es einen kleinen Mittagsimbiss geben, so dass alle, die möchten, auch den ganzen Tag mit uns verbringen können. Unser Ziel ist es, gemeinsam diese Krise durchzustehen, Familien zu unterstützen und zu zeigen, dass wir niemanden alleine lassen.

Stattfinden wird die Ferienbetreuung (bis auf die Ausflüge), im „Tagungshaus am Mühlenbach“ in Werl- Büderich . Das Tagungshaus ist barrierefrei und in verschiedenen Gruppenräumen werden wir zwei Gruppen mit jeweils 10 Teilnehmern und Betreuungskräften getrennt voneinander unterbringen können. Ebenso verfügt das Haus über einen weitläufigen Garten – perfekt für Sportaktivitäten im Freien, aber auch, um einfach mal im Schatten die Seele baumeln zu lassen.

Angeleitet von unseren Koordinator*innen aus dem Bereich Freizeit, Bildung und Familienunterstützung werden die einzelnen Gruppen (jeweils bis zu 10 Personen) von unseren Familienunterstützer*innen und Ferienbegleiter*innen betreut werden.

Aufgrund des Betreuungs- und Pflegebedarfs einiger Teilnehmer*innen und der hohen Hygieneanforderungen ist zum Teil eine 1:1 Betreuung notwendig.

Wo notwendig, soll für die Teilnehmer*innen ein Abhol- und Bringservice angeboten werden.

Um in der Kürze der Zeit den Teilnehmer*innen und Familien dieses alternative Sommerprogramm in möglichst großem zeitlichen Umfang anbieten zu können, benötigen wir finanzielle Unterstützungen.

Unsere Teilnehmer*innen und Familien können anteilige Kosten durch Pflegekassen erstattet bekommen. Allerdings sind diese Mittel begrenzt und im Zuge der Corona-Krise häufig schon ausgeschöpft, da Familien Betreuungen für Zeiten ohne Schulen, Kindertagesbetreuung und anderen Tagesstrukturen vermehrt finanzieren mussten und müssen.

Leider sind die Mittel der Pflegekassen, trotz des massiv erhöhtem Bedarfs während der Krise, in keiner Weise erhöht worden. Pflege- und betreuungsbedürftige Kinder, Jugendliche und Erwachsene und ihre Familien sind hier schlichweg „vergessen“ worden.

Aus diesem Grund möchten wir die Teilnahmegebühren für die Familien möglichst gering halten. Wir möchten verhindern, dass Familien aus finanziellen Gründen nicht die dringend benötigte Entlastung in Anspruch nehmen können.

Wir und alle Familien und Teilnehmer*innen bei GEMEINSAM e.V. danken Ihnen!

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                                                         Hier geht es zur Kampagne: 

Quasselstrippe- Diplom Heilpädagogin Anne Peters hat ein offenes Ohr 

Als besonderes Angebot für alle, die in der aktuellen Situation Beratungsbedarf haben, bietet Gemeinsam e.V. ab Montag die "Quasselstrippe" an. Dort ist Mitarbeiterin Anne Peters telefonisch montags zwischen 11 und 13 Uhr und donnerstags zwischen 14 und 16 Uhr unter 02922-8894406 zu erreichen. Anne Peters betont: ,,Oft ist die Scheu anzurufen groß, viele denken, ihr Problem sei vielleicht nicht wichtig genug. Doch es tut gut, sich die Probleme quasi von der Seele zu reden und ein offenes Ohr zu finden. Daher kann ich nur betonen: Wer aktuell Unterstützung benötigt, kann mich kontaktieren. Ich helfe gerne!"

 

 

Pressemitteilung vom 08.05.2020

 

Gemeinsam trotz Corona-Pandemie

 

Das Angebot der Kontaktstelle für Menschen mit Behinderung "Gemeinsam e.V." mit Standorten in Werl, Soest und Lippstadt besteht- natürlich in verändertem Rahmen- auch während der Corona-Pandemie. Durch flexible, der Situation angemessene Maßnahmen, halten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Kontakt zu den Klienten und Familien. Für alle, die aktuell Unterstützungsbedarf haben oder auch einfach jemanden zum reden und austauschen brauchen, bietet Mitarbeiterin Anne Peters zusätzlich unter dem Namen "Quasselstrippe" eine Telefonberatung im Rahmen der Kontaktstellenarbeit an.

 

Ambulant Betreutes Wohnen und Ambulant Betreute Familien

 

11 Familien und 27 Menschen mit Behinderungen oder psychischen Erkrankungen werden bei Gemeinsam e.V. in unterschiedlichem Stundenumfang betreut. Vor Allem die "Face-to-Face Kontakte" sind normalerweise wichtiger Bestandteil der gemeinsamen Arbeit. ,,Die aktuelle Situation und das Kontaktverbot haben daher schnelles Umdenken und kreative Lösungen von uns gefordert", so Bereichsleiterin Anja Claus.

Doch die kreativen Lösungen wurden schnell erarbeitet. So erhalten die betreuten Familien nun wöchentlich kleine Päckchen mit Malangeboten, Bastelmaterialien, Rätseln, aber auch mit Materialien zur pädagogischen Unterstützung. Desweiteren erhalten die Klienten wöchentlich eine Zeitung in leichter Sprache mit aktuellen Informationen, Rästeln, Tipps und vielen weiteren spannenden Sachen. Besonders ist, dass sie aus der Ferne selbst an der Zeitung mitwirken können, beispielsweise durch das Einsenden des Fotos der Woche oder Rästellösungen. ,,So ist es für uns leichter mit den Klienten ins Gespräch zu kommen. Vor Allem zu Beginn fiel vielen das ungewohnte Telefonieren- ohne non-verbale Kommunikationsmöglichkeiten- zunächst sehr schwer" , so Jan Wrobel

Die aktuelle Betreuung gestaltet sich zur Zeit hauptsächlich durch Termine draußen, Video- und Telefonberatungen. In Bewegung bleiben und Gespräche sind in dieser Zeit ein gutes Mittel gegen Unsicherheiten und möglicherweise niederdrückende Gedanken.

 

Gemeinsam e.V. Radio

 

Schon seit 10 Jahren produziert Gemeinsam e.V. mit Klienten aus dem Ambulant Betreuten Wohnen unter der Leitung von Diplom-Sozialpädagoge Frank Wolf Radiobeiträge welche dann auf der Frequenz von Hellweg Radio gesendet werden.

 

Die Corona-Pandemie stockte die Prodkution der Sendungen nicht, sondern spornte das Gemeinsam e.V. Radioteam dazu an, noch mehr Beiträge zu produzieren, damit die Menschen zu Hause unterhalten werden. So entstanden in kürzester Zeit insgesamt 5 Musikwunsch- und Grußsendungen.

Zu Wort kommen wieder Mitarbeiter und Freunde des Vereins, Ehrenamtliche und Teilnehmer von Freizeiten, Musiker aus der Region und in der Kulturarbeit Tätige.
In dieser von Corona geprägten Zeit waren alle Beteiligten wieder ausgesprochen kreativ und haben ihre Beiträge als Audioaufnahmen per Handy der Redaktion zur Verfügung gestellt. Die Beiträge werden nicht kommentiert, da sie einfach für sich sprechen.
Abgerundet wird das Ganze durch die Moderation von Marcus Brune und Frank Wolf. Somit hat das Gemeinsam e.V.-Radio-Team wieder ein
ige schöne Stunde Hörgenuss geschaffen, in der die Hörer sich einfach zurücklehnen und genießen können. Am Dienstag, den19.05.2020 wird die vorerst letzte Sendung um 20 Uhr auf Hellweg Radio zu hören sein.

 

 

Schulbegleitung

 

Die Begleitung der Schüler an den Schulen startet nun nach und nach mit den Schulöffnungen wieder, zumindest tageweise. Während der Schulschließungen standen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Schulbegleitung jedoch in Kontakt zu den Familien und den Schülerinnen und Schülern um weiterhin eine emotionale Stütze in dieser anstrengenden Zeit zu bilden. Auch Begleitungen in der Notbetreuung und in Einzelbetreuungen finden in diesem Rahmen statt. Sandra Höhne vom Koordinationsteam betont: ,,Auch wir vom Koordinationsteam sind weiterhin telefonisch ansprechbar. Der Schulstart kann für viele Schülerinnen und Schüler, sowie die Familien eine große Herausforderung darstellen. Daher können sich die Eltern jederzeit an uns wenden. Wir unterstützen gerne."

 

Familienunterstützender Dienst

 

Wie auch das Ambulant Betreute Wohnen lebt der Familienunterstützende Dienst von den realen Kontakten. Da jedoch in vielen Familien auch Risikopatienten leben und die allgemeinen Schutzmaßnahmen natürlich eingehalten werden, hat sich auch hier die Art der Unterstützung gewandelt. Fanden sonst vermehrt Ausflüge in Zoos, Museen oder sonstige öffentliche Einrichtungen statt, so wurde nun die nähere Umgebung mit Abstand zueinander erkundet. Es wurden Spiele erfunden, die den Kindern das Abstandhalten oder das Tragen von Masken einfacher machen, aber auch neue Spiele für draußen erprobt.

Waldpädagogin Jessicca Saalfeld, Koordinatorin im Familienunterstützenden Dienst hat für die Mitarbeiter eine Sammlung aus kreativen Ideen für die Arbeit im Wald oder in den Feldern zusammengstellt. Spaß macht es zum Beispiel Mandalas aus Naturmaterialien zu legen oder Vogelstimmen zu lauschen. Gerade in der aktuellen Zeit, durch den Wegfall der Betreuung in Schulen und Kindergärten sind die Familien dankbar für die Unterstützung.

 

Online Angebote

 

Über die Website und die sozialen Medien bietet Gemeinsam e.V. zu Zeit einiges an, damit die Zeit zu Hause nicht zu langweillig wird. So findet man auf der Homepage unter der Rubrik Downloads Traumreisen zum Anhören, gesprochen von der Mitarbeiterin Karina Bongartz-Krane und Radio Interviews aus den Gemeinsam e.V. Radio Sendungen.

 

Bei Facebook finden sich, da Gruppenangebote wie der Kochkurs, der Kreativkurs und der Sportkurs zur Zeit nicht stattfinden, Links als Alternative. Coole Sportvideos zum Nachmachen, leckere Rezepte zum Nachkochen oder tolle Basteltipps. Wer möchte kann natürlich auch über den Messenger mit Gemeinsam e.V. Mitarbeitern in Kontakt treten.

 

Kostenlose Telefonberatung- Quasselstrippe

 

Als besonderes Angebot für alle, die in der aktuellen Situation Beratungsbedarf haben, bietet Gemeinsam e.V. ab Montag die "Quasselstrippe" an. Dort ist Mitarbeiterin Anne Peters telefonisch montags zwischen 11 und 13 Uhr und donnerstags zwischen 14 und 16 Uhr unter 02922-8894406 zu erreichen. Anne Peters betont: ,,Oft ist die Scheu anzurufen groß, viele denken, ihr Problem sei vielleicht nicht wichtig genug. Doch es tut gut, sich die Probleme quasi von der Seele zu reden und ein offenes Ohr zu finden. Daher kann ich nur betonen: Wer aktuell Unterstützung benötigt, kann mich kontaktieren. Ich helfe gerne!"

 


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 Unsere neue Publik ist da und schon verschickt!

 Ab jetzt findet ihr sie auch online in unserem Download- Bereich!


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Offene Sprechstunde im Café Dreiklang
Salzstr. 4, Werl, Tel. 02922/ 8894406
 
Montags 11:00 – 13:00 Uhr
und nach Vereinbarung

 

Bei einem Kaffee oder Tee bieten wir die Gelegenheit zu einem Gespräch und ein offenes Ohr.

Es gibt Neuigkeiten: Wir sind jetzt auch bei Instagram und halten euch auch dort auf dem Laufenden, was bei uns im Verein so passsiert! 

 

https://www.instagram.com/gemeinsamev/?hl=de

Marcus Brune und Frank Wolf

 

Die neuen Termine 2020 für das Gemeinsam-Radio findet ihr → hier


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Die NEUE Publik 33 (2019) ist jetzt in unserem Download-Bereich erhältlich.

Dort könnt ihr euch auch den Anmeldebogen herunterladen.


 

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